Unser Wahlprogramm

30 Jahre UWG – Wir für Kühlungsborn!

Wahlprogramm der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) für 2024 – 2029

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) setzt sich seit 30 Jahren in der Kühlungsborner Stadtpolitik für die Entwicklung der Stadt und seine Einwohner ein. So standen zum Beispiel der gelungene Erhalt der Bäderarchitektur, die Entwicklung der Schulen und Kitas und die Förderung des Kultur- und Vereinslebens im Mittelpunkt unserer Arbeit.

In den letzten Monaten hat ein Generationswechsel in der UWG begonnen. Die langjährigen Erfahrungen werden weitergegeben und frische Ideen unserer neuen Mitglieder fließen ein.

Die UWG tritt bei der diesjährigen Kommunalwahl mit 14 Kandidaten an. Mit ganzem Herzen setzen wir uns weiterhin für eine bürgernahe Politik ein. Sie, liebe Kühlungsborner, stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns. Kühlungsborn soll wieder an die Spitze der lebens- und liebenswerten Küstenorte zurück. Für die folgenden Schwerpunkte werden wir uns in den nächsten fünf Jahren einsetzen und bitten um Ihr Vertrauen.

Drei Stimmen für die UWG! Drei XXX für die UWG!

Wir wollen für unsere Kühlungsborner und unsere Stadt

  • endlich die Umsetzung der vielen bereits getroffenen Beschlüsse der Stadtvertretung!
  • endlich die Lösung des Wohnungsproblems!
  • eine Verbesserung der ärztlichen Versorgung!
  • Kühlungsborn soll vor dem Verkehrsinfarkt bewahrt werden!
  • die Schaffung eines „Zentrum für uns Kühlungsborner“!
  • einen lebens- und liebenswerten Schulcampus!
  • einen qualitätsvollen Veranstaltungs- und Konzertsaal!
  • endlich eine Schwimmhalle!

Wir möchten, dass sich unsere Kinder und Jugendlichen in unserem Ort wohl und zu Hause fühlen. Deshalb stehen wir für

  • ein lebendiges und attraktives Jugendzentrum „JUZ“.
  • frei zugängliche Sportanlagen, Fußball-/Bolzplätze und einen Basketballplatz für alle.
  • die Wiederbelebung und Einbeziehung des Jugendparlaments.
  • weitere und stärkere Unterstützung der Sportvereine.
  • die Errichtung eines neuen Jugend-Segel-Zentrums.
  • weitere Freizeit- und Aktivangebote für unsere Kinder und Jugendlichen.
  • den Neubau ausreichender Kita- und Hortplätze.

In Kühlungsborn sollen alle Bürger gehört und für alle Bürger gesorgt werden. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen,

  • die verschiedenen Träger der Seniorenarbeit, die Feuerwehr, die DGzRS, die DLRG sowie den Kunst- und Heimatverein besser einzubeziehen.
  • dass Bürger, die Hilfe benötigen, unterstützt werden.
  • die Kühlungsborner bei Stadtentwicklungs- und Tourismusfragen stärker mitzunehmen.
  • die Zusammenarbeit zwischen Stadtvertretung und Stadtverwaltung zu verbessern.

Kühlungsborn soll wieder an die Spitze der lebens- und liebenswerten Küsten- und Urlaubsorte gelangen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass

  • es keinen Massentourismus gibt – „Qualität geht vor Quantität“.
  • die Promenade saniert und von der Kunsthalle bis zum Rieden verlängert wird.
  • die Seebrücke in Ost erweitert und modernisiert wird.
  • unsere schöne Bäderarchitektur erhalten und bewahrt wird.
  • unser Stadtwald und die Grünflächen gepflegt werden und erlebbar sind.
  • der Hafen mit Zukunftsflair entwickelt wird.

Wir wollen für unsere Kühlungsborner und unsere Stadt

– endlich die Umsetzung der vielen bereits getroffenen Beschlüsse der Stadtvertretung!

Die Stadtvertretung hat in den letzten Jahren zahlreiche zukunftsorientierte Beschlüsse gefasst. Leider sind viele nicht umgesetzt worden. So müssen zum Beispiel endlich das Strandkonzept mit Lounges und Versorgungsmöglichkeiten, das Verkehrskonzept, das Stadtteilkonzept Kühlungsborn West oder die Veranstaltungshalle realisiert werden.

– endlich die Lösung des Wohnungsproblems!

Kühlungsborn hat ein Wohnungsproblem für Einheimische und hier arbeitende Menschen. Wohnraum muss bedarfsgerecht und bezahlbar entwickelt werden. Wir schlagen eine Lenkungsgruppe aus Vertretern der Stadtvertretung, der Verwaltung, der NOVEG und gegebenenfalls privaten Investoren vor, um alle wichtigen Vertreter an einen Tisch zu holen und Konzepte für Kühlungsborn zu entwickeln und umzusetzen. Die Stadt Kühlungsborn soll Rahmenbedingungen schaffen, damit die NOVEG Wohnraum auf städtischen Grundstücken bauen kann. Damit wird gewährleistet, dass wirklich Wohnungen für Kühlungsborner entstehen und vergeben werden. Im Vordergrund stehen für uns dabei Projekte, wie z.B. „Junges Wohnen“, „Generations-übergreifendes Wohnen“, die Koordinierung von „Wohnungstausch“ und „Mitarbeiterwohnungen“. Eine stärkere Berücksichtigung muss das alters- und behindertengerechte Bauen finden.

– eine Verbesserung der ärztlichen Versorgung!

In Kühlungsborn ansässige Ärzte und Ärztinnen leisten einen enormen Beitrag für die Einheimischen, Kurgäste und Urlauber. Schon heute schließen Praxen, eine Situation, die sich in den nächsten Jahren durch den Generationswechsel verschärfen wird. Wir setzen uns dafür ein, die Voraussetzungen für den Bau eines Ärztehaus zu schaffen, in dem sich u.a. junge Mediziner ansiedeln können.

– Kühlungsborn soll vor dem Verkehrsinfarkt bewahrt werden!

Der Autoverkehr in der Stadt muss reduziert werden. Daher können wir uns die Strandstraße als Fußgängerzone vorstellen. Die Ostseeallee soll als Straße nur für Anlieger weiterentwickelt werden. Die Schaffung von Auffangparkplätzen oder eines weiteren Parkhauses müssen vorangetrieben bzw. umgesetzt werden. Wir sind für einen kostenlosen Stadtbus. Die Fahrradwege in der Stadt und der Modellregion sollen erhalten und ausgebaut werden. Zur Modellregion bekennen wir uns ausdrücklich – gemeinsam sind wir besser und stärker!

– die Schaffung eines „Zentrum für uns Kühlungsborner“!

Zu lange wird über verschiedene Großprojekte und geeignete Standorte diskutiert. Wir wollen den B-Plan 25 als neues „Zentrum für Kühlungsborner“ entwickeln. Hier sollen eine neue Tennishalle, eine Schwimmhalle, ein Bürgerzentrum mit verschiedenen Veranstaltungsräumen (u.a. für Kleinsportgruppen, Vereine oder Versammlungen), ein Ärztehaus und eine Feuerwache entstehen. Die örtlichen Voraussetzungen sind bereits jetzt gegeben.

– einen qualitätsvollen Veranstaltungs- und Konzertsaal!

Die bestehenden Planungen für Ausbau- und Umgestaltung des Konzertgarten West unterstützen wir weiterhin. Wir wollen eine zügige Umsetzung und sind überzeugt, dass wir damit einen geeigneten Konzert- und Veranstaltungsaal für Einheimische und Urlauber erhalten.

– einen lebens- und liebenswerten Schulcampus!

Die Schülerzahlen gehen in den nächsten Jahren zurück. Wir wollen jedoch mehr junge Familien nach Kühlungsborn holen, um dem Trend entgegenzuwirken. Daher sind wir für eine Weiterentwicklung des Schulzentrums. Modernisierung und Weiterentwicklung müssen jedoch mit Augenmaß und nachhaltig erfolgen.

– endlich eine Schwimmhalle!

Wir Kühlungsborner warten schon viel zu lange auf eine neue Schwimmhalle. Andere Regionen und Städte, wie zum Beispiel Bergen auf Rügen, machen uns vor, wie es gehen kann. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es zum Thema Schwimmhalle eine Lösung gibt.

Wir möchten, dass sich unsere Kinder und Jugendlichen in unserem Ort wohl und zu Hause fühlen. Deshalb stehen wir für

– ein lebendiges und attraktives Jugendzentrum „JUZ“.

Das Jugendzentrum wird von unseren Jugendlichen zu wenig genutzt. Wir wollen uns für mehr zielgruppenspezifische Angebote einsetzen. Die Werbung und Akzeptanz sollen bei unseren Jugendlichen gesteigert werden.

– frei zugängliche Sportanlagen, Fußball-/Bolzplätze und einen Basketballplatz für alle.

Einfach mal mit dem Fußball kicken oder eine kleine Partie Basketball sind in Kühlungsborn schwer umsetzbar. Daher brauchen wir dringend entsprechende öffentliche Plätze. Das gilt auch für frei zugängliche Sportanlagen.

– die Wiederbelebung und Einbeziehung des Jugendparlaments.

Die Jugendlichen in Kühlungsborn brauchen wieder eine starke Stimme in der Stadtpolitik. Wir wollen das Jugendparlament wiederbeleben und setzen uns für einen festen Tagesordnungspunkt in den Sitzungen der Stadtvertretung ein.

– stärkere Unterstützung der Sportvereine.

Die Unterstützung der Sportvereine ist vielfältig und je Sportverein unterschiedlich. Das, was unseres Erachtens für alle gleichermaßen wichtig ist, sind

  1. eine Koordinierung des Zugangs zu den Sporthallen. Die Hallenzeiten sollen nachmittags vorrangig für Kinder- und Jugendsport ermöglicht werden.
  2. die Schaffung einer Traglufthalle für Indoor Tennis und anderen Sport.
  3. weitere Outdoor-Anlagen zu schaffen.

– Errichtung eines neuen Jugend-Segel-Zentrums.

Die Voraussetzungen für Wassersport sind in Kühlungsborn mehr als gegeben. Daher wollen wir die Planungen für die Errichtung eines Jugend-Segel-Zentrums aus der Schublade holen. Mit allen Beteiligten wollen wir über die bestehenden Hindernisse sprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

– weitere Freizeit- und Aktivangebote für unsere Kinder und Jugendlichen.

Die Drei-Möwen-Halle richtet sich mit ihren Angeboten eher an unsere kleinen Kinder. Wir finden, dass es für die Größeren weitere Indoor- und Outdoorangebote geben sollte. Unsere Jugendlichen müssen nach Bad Doberan zur Disco fahren. Wir werden uns dafür einsetzen, Rahmenbedingungen für Alternativen in Kühlungsborn zu schaffen.

– den Neubau ausreichender Kita- und Hortplätze.

Zum Familienleben vieler gehört weiterhin, dass beide Elternteile zur Arbeit gehen. Voraussetzung dafür sind ausreichende und bezahlbare Kita- und später Hortplätze. Der Bedarf in Kühlungsborn ist ungebrochen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es entsprechende Neubauten hierfür gibt.

In Kühlungsborn sollen alle Bürger gehört und für alle Bürger gesorgt werden. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen,

– die verschiedenen Träger der Seniorenarbeit, die Feuerwehr, die DGzRS, die DLRG sowie den Kunst- und Heimatverein besser einzubeziehen.

Die Arbeit und die Ziele z.B. des Seniorenbeirats, der Volkssolidarität, des Kunst- oder des Heimatvereins in Kühlungsborn sind wichtige Bestandteile in der Stadtpolitik und des Stadtlebens. Wir suchen die Zusammenarbeit mit den Vereinen bzw. Organisationen und setzen uns dafür ein, dass sie in den Sitzungen der Stadtvertretung ein stärkeres Gehör finden.

– dass Bürger, die Hilfe benötigen, unterstützt werden.

Ob im Wohnungsbau, der Weiterentwicklung sozialer Einrichtungen oder den kulturellen Angeboten in unserer Stadt. Wir setzen uns insbesondere auch für eine bedarfsgerechte Unterstützung von Bürgern ein, die Hilfe benötigen. Zum Beispiel durch vergünstigte Angebote oder Beratungen bei Behördenangelegenheiten.

– die Kühlungsborner bei Stadtentwicklungs- und Tourismusfragen stärker mitzunehmen.

Wir setzen uns für eine stärkere Beteiligung der Kühlungsborner durch Einwohnerversammlungen ein. Wir unterstützen Straßen- und Stadtteilfeste. Wir setzen uns dafür ein, dass behördliche Vorgaben und Auflagen zum Beispiel zu Zeitbegrenzungen wohlwollender ausgelegt werden. Die Forcierung der Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes West steht für uns als ein wesentlicher Punkt auf der Agenda. Wir wollen, dass die Seebrücke Ost ausgebaut und attraktiver wird.

– die Zusammenarbeit zwischen Stadtvertretung und Stadtverwaltung zu verbessern.

Wir setzen uns für eine bessere und transparente Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Stadtvertretung zum Wohle von Kühlungsborn ein. So können wir uns eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit der Stadtvertretung vorstellen, bei der zum Beispiel im geeigneten Rahmen über Zahlen, Daten und Fakten der Stadt berichtet wird.

Kühlungsborn soll wieder an die Spitze der lebens- und liebenswerten Küsten- und Urlaubsorte gelangen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass

– es keinen Massentourismus gibt – „Qualität geht vor Quantität“.

Wir sind für einen nachhaltigen und verantwortungsbewussten Qualitätstourismus. Der Fokus liegt dabei auch auf jungen Familien. Das bedeutet für uns auch, dass touristische Einrichtungen und Attraktionen auf jugendliche Urlauber und junge Familien ausgerichtet werden. Die Stadtentwicklung der letzten Jahre war sehr erfolgreich. Im Vergleich zu verschiedenen Orten und Regionen in Schleswig-Holstein oder Polen dürfen wir nicht stehen bleiben. Wir setzen uns für Modernisierungen und die Weiterentwicklung von öffentlichen Wegen und Plätzen, Fahrradwegen bzw. kulturellen Einrichtungen ein.

– die Promenade saniert und von der Kunsthalle bis zum Rieden verlängert wird.

Die Promenade ist ein Aushängeschild der Stadt. Über sie erreichen die Kühlungsborner und Urlauber den Strand und die Stadtteile Ost und West. Die Erweiterung bis zum Rieden würde die Erreichbarkeit der westlichen Strandabschnitte verbessern. Eine höhere Strandnutzung ist ebenfalls gegeben.

– die Seebrücke in Ost erweitert und modernisiert wird.

Unsere Seebrücke ist in die Jahre gekommen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Seebrücke erweitert und attraktiver wird. So können wir uns eine kleine Gastronomie, Sport- und Erholungsflächen auf der Seebrücke vorstellen.

– unsere schöne Bäderarchitektur erhalten und bewahrt wird.

Kühlungsborn ist eine Perle der Bäderarchitektur. Nach der Wende haben unsere Stadtvertreter einen Schwerpunkt auf historische Stadtsanierung gelegt und auf ein einheitliches Erscheinungsbild geachtet. Das gilt es weiter zu verfolgen und insbesondere auch bei anstehenden Sanierungen und Modernisierungen aufrecht zu halten.

– unser Stadtwald und die Grünflächen gepflegt werden und das Erscheinungsbild der Stadt prägen.

Die „Grüne Lunge“ der Stadt Kühlungsborn gilt es weiterhin zu pflegen und zu erhalten. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass Grünflächen und Spielplätze in den Wohngebieten regelmäßiger gepflegt werden. Für unsere grüne Stadt am Meer.

– der Hafen mit Zukunftsflair entwickelt wird.

Der Investitionsstau im Kühlungsborner Hafen ist sichtbar. Die Sanierung hat viel zu lange gedauert. So eine Situation darf nicht wieder entstehen. Wir sprechen uns für ein zukunftsfähiges Konzept mit Flair und Esprit für den Hafen aus.